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    08.01.2018: Einige Neuheiten für 2018

    Neuheiten 2018

     

    • Strom und Gas werden teurer: die Erhöhung betrifft Familien mit Verträgen für den geschützten Markt

    • Bio-Einwegtaschen, die in Supermärkten für Obst, Gemüse, Fleisch verwendet werden, kosten die Konsumenten zwischen 2 und  10 Cent pro Stück

    • RAI-Fernsehgebühr: wird für Privathaushalte auf 90 Euro/Jahr gesenkt (2017 waren es 100 Euro/Jahr). Wer Anrecht auf Befreiung hat, weil er/sie kein Fernsehgerät besitzt, muss den entsprechenden Antrag innerhalb 31.1.2018 stellen

    • Neue Fälligkeiten für die Steuererklärung: Modell 730 bis 23. Juli, Modell 770 (ex Unico) bis 31. Oktober

    • Steuerabzüge: für 2018 verlängert worden sind die Steuerbegünstigungen von 65% für energetische Sanierungen (Achtung Ausnahmen, 50% z.B. für Fenster oder Heizanlagen) sowie die Steuerabzüge von 50% für Wiedergewinnungsarbeiten und für den Ankauf von Möbeln und großen Haushaltsgeräten A+ im Zuge von Wiedergewinnungsarbeiten.  Neu sind der Steuerabzug von 36% für die Errichtung von Grünanlagen, Dachgärten, Fassadenbegrünungen und Bewässerungsanlagen sowie jener von 19% für Ausgaben bis max. 250 Euro für Abos des öffentlichen Personennahverkehrs

    • Abschreibung der Mieten von Uni-Studenten: die besuchte Uni muss sich nicht mehr außerhalb der Wohnsitzprovinz befinden und die Entfernung der Uni ist für Berggebiete auf 50 Kilometer reduziert worden

    • Zusatzvorsorge: ab 2018 sind die öffentlich Bediensteten was die Abschreibungsmöglichkeit der Beträge und die Besteuerung der Zusatzrente betrifft den Beschäftigten des Privatsektors gleichgestellt

    • Bonus 80 Euro: die Einkommensgrenzen für den so genannten “Renzi-Bonus” sind angehoben worden auf 24.600 Euro an Jahreseinkommen für den vollen Bonus von 80 Euro/Monat bzw. auf 26.600 Euro für den reduzierten Betrag

    • “Cedolare secca“: Der reduzierte Steuersatz von 10% für begünstigte Mietverträge ist für zwei Jahre verlängert worden (2018-2019)

    • Renten: nach zweijährigem Inflationsausgleichsstopp werden die Renten nun an die Teuerung angepasst (1,1%). Das Rentenantrittsalter der Frauen ist dasselbe wie jenes für Männer: 66 Jahre und 7 Monate

    • “Ape social”: 15 Gruppen von Arbeitnehmern die beschwerliche Tätigkeiten leisten haben Zugang zu dieser Form des Rentenüberbrückungsgeldes und werden von der Anhebung des Rentenantrittsalters ausgenommen. Lohnabhängig beschäftigte Mütter können den Rentenantritt (APE) um ein Jahr pro Kind vorziehen (maximal zwei Jahre früher)

    • Angehoben worden sind die Mindestrente (auf 507,42 Euro/Monat), das Sozialgeld (auf 453 Euro/Monat) und die Sozialrente (auf 373 Euro/Monat)

    • Förderung der Jugendbeschäftigung: Steuer- und Beitragsentlastungen für unbefristete Einstellungen von Personen unter 35 Jahren.