Aktuelles
    18.05.2017: EEVE: endlich wird fast das gesamte bewegliche Vermögen erhoben

    Sozialleistungen

    Die Landesregierung hat am 16.52017 Änderungen bei der Einkommenserklärung EEVE beschlossen: Das Finanzvermögen über 5.000 Euro (statt bisher 100.000 Euro) muss offengelegt werden. Der SGBCISL hatte seit langem die Senkung der Erhebungsgrenze gefordert. Dies soll eine genauere und gerechtere Ermittlung der Bedürftigkeit sowie bessere Sozialleistungen ermöglichen.

    Nachfolgend die SGBCISL-Pressemitteilung vom 6. Mai
    EEVE: endlich wird fast das gesamte bewegliche Vermögen erhoben.

    Ersparnisse über 5.000 Euro werden bei der EEVE erhoben. Die Bedürftigkeit kann zukünftig genauer und gerechter ermittelt werden.

    Im Jahr 2008 hatten wir allen Listen, die sich der Landtagswahl gestellt haben, die Einführung eines Instruments vorgeschlagen, das Einkommen und Vermögen erhebt. 2009 sind die Verhandlungen zwischen Land und Sozialpartnern angelaufen, und 2011 ist dieses wichtige Instrument für den Zugang zu bestimmten öffentlichen Leistungen eingeführt worden.

    Die Freibetragsgrenze für das bewegliche Vermögen ist bei 100.000 Euro festgesetzt worden, wir haben stets betont, dass es notwendig sei, sämtliche Ersparnisse zu erheben, was nicht automatisch bedeutet, dass diese auch bewertet werden müssen.

    Dank genauerer und umfangreicher Daten der anspruchsberechtigten Bürger könnten entsprechende Statistiken dazu beitragen, die Sozialleistungen besser auszugestalten und mehr Gerechtigkeit zu erreichen.

    Gestern Abend (5. Mai, Anm d. R.) haben wir mit der Landesregierung vereinbart, dass dieser Weg der umfassenderen Erhebung nun eingeschlagen wird.

    2018 wird das regionale Familiengeld auf die beiden Provinzen Bozen und Trient übergehen. Der nächste Schritt wird dann sein, verschiedene Leistungen zu überarbeiten und zu vereinheitlichen.