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    13.07.2017: 13. Juli in Rom: Delegiertentagung zum 2. Teil des „Rentenprotokolls“

    Rentenprotokoll

    Die Regierung und die Gewerkschaftsbünde CGIL, CISL und UIL haben am 28. September 2016 ein Protokoll unterzeichnet, um das Rentensystem sozial verträglicher zu gestalten.

    Ein erster Teil der Maßnahmen ist über das Haushaltsgesetz 2017 umgesetzt worden, etwa die Einführung der verschiedenen Formen der „APE“, sprich des Überbrückungsgelds bis zur Pensionierung.

    Nun geht es darum, auch den zweiten Teil des Protokolls auf den Weg zu bringen. Zu diesem Zweck ist für den 13. Juli im Rom eine einheitliche Delegiertenversammlung einberufen worden (das Infoflugblatt in ital. Sprache) 

    In dieser zweiten Phase werden weitere wichtige Punkte mit der Regierung verhandelt, die darauf abzielen, das Rentensystem sozialer auszurichten und den Jugendlichen eine angemessenere zukünftige Rente zu ermöglichen.

    In Bezug auf die Jugendlichen, die nach 1995 in den Arbeitsmarkt eingestiegen sind und deren Rente nach dem beitragsbezogenen System berechnet wird, fordern die Gewerkschaften eine Überarbeitung der Koppelung zwischen Lebenserwartung und Anhebung des Rentenantrittsalters. Zudem soll die Rentenabsicherung auch jener Jugendlichen gestärkt werden, die geringe Löhne beziehen oder kein kontinuierliches  Einkommen aufweisen und somit nicht dauerhaft Rentenbeiträge einzahlen.

    Bei den Verhandlungen mit der Regierung geht es auch darum, die Rentenabsicherung von geleisteten Pflegezeiten oder beanspruchter Elternzeit sowie die Beitritte zur Zusatzvorsorge zu fördern.

    Was die Rentner anbelangt, soll es neue Formen und Instrumente zur Sicherung der Kaufkraft der Renten geben. Die Gewerkschaften zielen auch auf einen neuen Verbraucherpreisindex ab, der das Konsumverhalten der Rentner besser widerspiegelt.