Aktuelles
    06.07.2017: CISL-Kongress: Für die Menschen, für die Arbeit

    SGBCISL

    Der gesamtstaatliche CISL-Kongress, der vom 28. Juni bis 1. Juli in Rom stattgefunden hat, bildete den Schlusspunkt unter die Kongressphase.
    „Für die Menschen, für die Arbeit“, lautete das Motto, das die CISL für den 18. Kongress gewählt hat.
    Bei Abschluss des Kongresses ist Annamaria Furlan als CISL-Generalsekretärin bestätigt worden. Gewählt wurden auch die anderen Mitglieder des gesamtstaatlichen Sekretariats.

    Themen und Ziele

    Die CISL will näher an den Bedürfnissen und Anliegen der Frauen, Rentner, Arbeitslosen sowie jener sein, die um ihren Arbeitsplatz fürchten. Ansetzen bei den Schwächeren, um dann auch das Kollektivvertragsmodell und das Wohlfahrtssystem anzugehen, so die Ausrichtung der CISL für die kommenden Jahre.

    Zudem setzt sich die CISL weiterhin für ein gerechteres Steuersystem ein, und schlägt eine Neuordnung der Einkommenssteuer vor.

    Um die Menschen weiter in den Mittelpunkt zu rücken muss die CISL insgesamt mehr Synergien zwischen der kollektiven Verhandlungsebene  und den individuellen Dienstleistungen zu Schutze der Beschäftigten herstellen.

    In diesem Zusammenhang setzt die CISL in Zukunft auch vermehrt auf Ausbildung und Weiterbildung der Delegierten und insgesamt der Gewerkschaftsvertreter.

    An den vier Kongresstagen haben eine Reihe von Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft sowie Regierungsvertreter teilgenommen.

    Der SGBCISL war am CISL-Kongress mit einer großen Zahl an Delegierten vertreten.


    Die Anregungen und Beiträge aus Südtirol:

    Der SGBCISL hat im Rahmen des Kongresses auf die Notwendigkeit einer angemessen guten Aus- und Weiterbildung der Jugendlichen hingewiesen. Dazu wurde das duale Ausbildungssystem als Beispiel herangezogen und ein Film zum Südtiroler Lehrlingswesen als „best practice“ beim Kongress gezeigt.

    In der Reglementierung der Verhandlungstätigkeit setzt sich der SGBCISL vor allem für die territoriale Verhandlungstätigkeit ein, welche einen fixen Rahmen auch für die Betriebsabkommen bilden muss. Zudem brauche es neue Ansätze im Bereich Ausgleich Arbeit-Freizeit um den neuen Anforderungen der neuen Familienformen und der jungen Menschen gerecht zu werden.